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Aktuelles


Umbrella March 2021 #Wir haben Platz! Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20.06.2021 finden heuer wieder in ganz Österreich Umbrella Marches statt:

  • 17.06. Salzburg
  • 18.06. Wien
  • 19.06. Linz, Vöcklabruck und Klagenfurt
  • 20.06. St. Pölten und Innsbruck

Graz macht keinen eigenen Umbrella March, sondern veranstaltet unter dem Motto „wenn sich nichts bewegt – dann bewegen wir uns“ von 12. bis 18.06.2021 eine Wanderung von Graz zum Wiener Umbrella March.

Die beste Übersicht über alle Umbrella Marches (mit den entsprechenden Links zu den Einzel-Aktionen) findet sich auf der Website der Asylkoordination.

Von Meiningen bis Wien Am 06.06.2021 ist Harald Purkart von Meiningen/Vorarlberg zu seiner Wanderung quer durch Österreich aufgebrochen, die ihn barfuß bis nach Wien führen wird. Sein deklariertes Ziel ist darauf hinzuweisen, dass „in ganz Österreich Platz ist für eine menschenwürdige Unterbringung von Menschen auf der Flucht, für Kinder und deren Familien, für alte Menschen“. Ausführliche Informationen auf der Website von uns reicht's.

Harald Purkart lädt alle Gleichgesinnten dazu ein, einen Teil des Weges mitzugehen, „um Solidarität für die Menschen auf der Flucht und in den Lagern Griechenlands, Italiens und Bosniens zu bekunden“. Der genaue zeitliche Verlauf kann auf Instagram und auf der Website von uns reicht's mitverfolgt werden.

Die geplanten Etappen durch Tirol:

08.06.  St. Christoph – Flirsch (~19km)
09.06.  Flirsch – Kronburg (~25km) 
10.06.   Kronburg – Haiming (~26km) 
11.06.    Haiming – Flaurling (~22km) 
12.06.   Flaurling – Innsbruck (~30km) 
13.06.   Innsbruck – St. Martin Gnadenwald (~16km) 
14.06.   St. Martin Gnadenwald – Jenbach (~26km)
15.06.   Jenbach – Breitenbach (~25km) 
16.06.   Breitenbach – Söll (~22km) 
17.06.   Söll – Erpfendorf (~30km)

Mit Stephanie Krisper nach Lesbos SSWN-Mitbegründerin Johanna Hackl-Soldan war Ende Mai mit einer kleinen österreichischen Delegation auf Lesbos. Ihre Eindrücke hat sie in einem kurzen Bericht zusammengefasst.

Geordnete Rettung Unsere Partnerorganisation Courage – Mut zur Menschlichkeit hat ein spannendes neues Konzept vorgestellt, ein Plan in sechs Schritten, durch den Menschen aus den griechischen Flüchtlingslagern legal nach Österreich gebracht und rasch hier integriert werden können. Hier ausführliche Infos.  

KORRESPONDENZ mit POLITIKER_INNEN

Wenn man einen Brief oder eine Mail an Politiker_innen richtet, ist man in der Regel froh, wenn überhaupt geantwortet wird – zumeist von einem Beamten oder einer Beamtin. Leider enttäuscht oft der Inhalt, wie die drei unten aufgelisteten Beispiele zeigen.

In Zusammenhang mit den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln ist das typische Muster der türkisen Minister_innen, in ihren Schreiben stereotype Lobeshymnen auf die angebliche „Hilfe vor Ort“ anzustimmen, und dabei nicht davor zurückzuschrecken, Unwahrheiten zu behaupten:

Beispiel 1 – 26.04.2021 – Bundeskanzler Kurz (vertreten durch Hofrätin Mag.a Maria Auer)

Beispiel 2 – 16.04.2021 – Außenminister Schallenberg (vertreten durch Dr. Hannes Schreiber)

Beispiel 3 – 05.05.2020 – Klubobfrau Maurer (selbst verfasste E-Mail)

Besonders dreist finden wir, dass im Schreiben des Bundeskanzleramts die bereits vor Monaten widerlegte Behauptung, dass im Vorjahr 5.730 Minderjährige aufgenommen worden sein sollen, weiterhin zu Papier gebracht wird – in Wirklichkeit waren es bekanntlich nur 186.

Auf vielfachen Wunsch stellen wir in der Folge die dazugehörigen Antwortschreiben zur Verfügung – selbstverständlich mit Zustimmung der Verfasser_innen. Es handelt sich jeweils um ein PDF- und ein Word-Dokument, zweiteres soll das Kopieren von Textbausteinen zur Verwendung für eigene Schreiben an Politiker_innen ermöglichen:

Beispiel 1 – Antwort von Maresi Benedik (SSWN-Mitbegründerin) – PDF / Word

Beispiel 2 – Antwort von Prof. Josef Christian Aigner (SSWN-Unterstützer) – PDF / Word

Beispiel 3 – Antwort von Peter Berger (SSWN-Mitbegründer) – PDF / Word

Transparent ÖSTERREICH HAT PLATZ Die Idee einer SSWN-Unterstützerin aufgreifend produzieren wir wetterfeste Transparente, die sich für den Einsatz bei Mahnwachen, Demos oder einfach nur auf dem Balkon eignen.

Es gibt ein kleineres Transparent im Format 1,5 x 0,5 Meter, Kostenpunkt – je nach Auflage – zwischen €15 und €20, und ein größeres Transparent im Format 2,0 x 1,0 Meter mit demselben Text, Kostenpunkt zwischen €30 und €40 (jeweils inkl. Lieferung).

Diese Transparente hängen nun bereits an zahlreichen Orten in Österreich – hier ein paar Beispiele:

Die Transparente werden von der Fa. druck.at gedruckt und im Regelfall zu uns nach Innsbruck geliefert, wo wir sie direkt übergeben. Für Empfänger_innen außerhalb des Großraums Innsbruck müssen individuelle Lösungen gefunden werden, die im Falle einer kleineren Auflage höhere Kosten bedeuten können. Ein direkt zugestelltes Einzelstück kostet €33 (1,5x0,5m) bzw. €48 (2,0x1,0m).

Bestellungen bitte unter info@so-sind-wir-nicht.com

Cornelia Falch hat eine bemerkenswerte private Postkarten-Aktion gestartet. Sie wird in Zukunft immer wieder einfache, selbstgemachte Postkarten an Bundeskanzler Kurz bzw. Landeshauptmann Platter schicken – hier ein paar sehr schöne Beispiele. Cornelia schreibt: „Vielleicht wird die eine oder andere ja doch einmal vom Adressaten bemerkt/gelesen“.

Nik Neureiter hat seine Aktion we4moria am 19./20.12.2020 begonnen, und er will weiterhin jedes Wochenende am Theatervorplatz in Innsbruck campieren, „bis die österreichische Bundesregierung ihre moralische Pflicht erfüllt“. Mehr und mehr Menschen schließen sich der Aktion an, zuletzt haben sie bereits in einem Dutzend Zelten – bei extrem frostigen Temperaturen – übernachtet. Zudem gibt es dort am Samstagabend immer ein besonderes Event, z.B. Live-Schaltungen (u.a. nach Lesbos), Konzerte, Poetry Slams, Lichtermeer, ...

Inzwischen haben auch in Wien, Graz, Linz, Salzburg, St. Pölten, Klagenfurt, Vöcklabruck, Wels, Schärding, Gallneukirchen, Haslach, Schwechat, Mödling, Eisenstadt, Oberwart, Gleisdorf, Weiz, Bad Aussee, Telfs, Dornbirn, Passau und sogar in Berlin (!) solidarische Aktionen stattgefunden.

Weiterführende Infos zu den Innsbrucker »Wochenenden für Moria« mit ausführlichen Fotogalerien über die vergangenen Wochenenden sowie Infos zu den österreichweiten Aktionen finden sich hier.

Mahnwachen Jeden Samstag 11:00-12:00 Uhr – in den Außerferner Gemeinden Reutte, Breitenwang, Ehrwald/Biberwier (wechseln sich ab), Pinswang und Wängle.

Mittlerweile hat die Idee ganz Tirol erfasst: Aktuell finden Mahnwachen auch in Kufstein, Jenbach, Zell am Ziller, Schwaz, Hall, Rum, Neu-Rum, Neu-Arzl, Igls, Mutters, Axams, Völs, Oberperfuss, Inzing, Pfaffenhofen, Telfs, Obsteig, Ötztal-Bahnhof, Imst und Zams statt.

Spendenmöglichkeiten

SO SIND WIR NICHT arbeitet mit zwei NGOs auf den griechischen Inseln zusammen:

LESBOS Doro Blancke arbeitet seit sechs Jahren für Menschen auf der Flucht. Als Vorstandsmitglied von FairnessAsyl hat sie 2020 den Ute-Bock-Preis erhalten. Seit 2020 arbeitet sie vor Ort auf Lesbos, ausschließlich auf Basis von Spenden. Weitere Infos, einen Lesbos-Blog und die Kontoverbindung finden sich auf Doros Website.

SAMOSRefugee 4 Refugees benötigt vor allem Windeln, Babynahrung sowie Zahn- und Körperhygieneprodukte, und bittet um eine finanzielle Unterstützung für den Einkauf vor Ort. Ausführliche Informationen sowie die Kontoverbindung hier und auf der R4R-Website.

»Courage – Mut zur Menschlichkeit« hat am 21.10.2020 die Landkarte der sicheren Plätze in Österreich veröffentlicht.

Offener Brief an den Kanzler zu seiner Asylpolitik Petition für die Aufnahme von Menschen auf der Flucht in Österreich

Telefon-Aktion In vielen ÖVP-Landesorganisationen regte sich kurz vor Weihnachten der Widerstand gegen Kurz’ unmenschlichen Kurs. Mit dieser Telefon-Aktion könnt ihr mithelfen, den Druck zu erhöhen, damit doch noch ein Weihnachtswunder passiert und Menschen aus den im Schlamm versinkenden Lagern von Lesbos befreit werden.

Isabella Gruber will mit ihrer privaten Aktion darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch ein sicheres und warmes Zuhause verdient.

Menschenrechte für alle Flüchtlinge Appell an die Europäische Union (WeMove.EU)

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) plant ein »Abschiebezentrum in Serbien« für in Österreich rechtskräftig abgelehnte Asylwerber, die nicht abgeschoben werden können.

Stephanie Krisper (NEOS) hat dazu an Nehammer eine parlamentarische Anfrage gestellt und diese Antworten bekommen: Anfrage Abschiebezentrum in Serbien.

So-sind-wir-nicht-Mitinitiator Hannes  Schlosser analysiert in seinem Artikel Willkommen in der neuen Hölle diese Antworten und verlangt einen Stopp für das menschenverachtende Projekt.

Zu diesem Thema gibt es weitere interessante Beiträge: Adelheid Wölfl im Standard vom 19.4.2020 und der österreichische Schriftsteller und Philosoph Mladen Savić in seinem Blogeintrag »Tarnkappenpolitik« auf der Seite von Asyl in Not.

Schützt Geflüchtete vor COVID-19! Petition von Amnesty International an die griechische Regierung.

Hilfe für Flüchtlinge auf Lesbos Appell an Bundeskanzler Kurz (#aufstehn).

#LeaveNoOneBehind Petition an die Europäische Kommission.

Dringender Appell zur Evakuierung der Flüchtlingslager in Griechenland.

In unserer Gemeinde ist Platz! Schreib deiner Bürgermeisterin / deinem Bürgermeister.